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Projekte des Fördervereins Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide e.V.
Der Förderverein sieht eine wichtige Aufgabe in der Durchfühurng und Initiierung von Projekten, die im Zusammenhang stehen mit
- der Umweltbildung und der Besucherinformation
- dem Schutz, dem Erhalt und der Entwicklung der Kulturlandschaft und naturnaher Biotope
- einem regionalen naturverträglichen Tourismus
im Naturpark. Sie können weitere Projekte als Förderer oder Sponsor unterstützen.
Einige der bisherigen Projekte werden hier kurz vorgestellt.
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2003 bis 2006: Regionales Informationssystem „Info-Direkt“
Ein LEADER Projekt in den Ämtern Goldberg-Mildenitz; Malchow; Warener Seenland und Krakow.
Zweiundzwanzig Städte und Gemeinden der Naturparkregion hatten sich entschlossen, mit einem gemeinsamen Erscheinungsbild aufzutreten. Die über der drei am Naturpark beteiligten Landkreise Müritz, Parchim und Güstrow reichende Naturparkregion ist mit diesem Projekt zu einer Modellregion geworden.
Das Informationssystem besteht aus drei wesentlichen Elementen. Hinweisschilder führen zu Sehenswürdigkeiten und wichtigen Dienstleistungseinrichtungen. Tafeln an zentralen Punkten in den Orten und an ausgewählten besonderen Objekten informieren Einwohner und Gäste über die Orte und ihre Besonderheiten, über sehenswerte Bäume oder die Entstehungszeit von Gutshaus, Kirche und anderen Gebäuden. Auf den karten sind Rad- und Wanderwege, Badestellen, Museen, Denkmäler, Campingplätze, Hotels und vieles Andere verzeichnet. Die 19 einheitlich gestalteten Faltblätter mit dem Titel „Natur und Kultur erleben“ für die beteiligten Gemeinden gehören als dritter Teil zu „Info-Direkt“. Zwischenzeitlich werden große Teile des Systems bereits in drei weiteren Naturparken in Mecklenburg-Vorpommern sowie im gesamten Landkreis Müritz umgesetzt.
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2005 bis 2008: Schwarzspechtprojekt
Gemeinschaftsprojekt des Fördervereins Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide und der Deutschen Wildtierstiftung
Das Naturschutzprojekt wird durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, die Akademie für nachhaltige Entwicklung und die Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur Schwerin, Neubrandenburg und Rostock gefördert.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit ist das Auffinden und dauerhafte Markieren von Schwarzspechthöhlenbäumen. Diese Markierungen sollen verhindern, dass Schwarzspechtbäume versehentlich gefällt werden. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurde neben einer Wanderausstellung und einem Praxisratgeber auch ein Lehrmaterial für Grundschüler erarbeitet und 2007 präsentiert. Die Wanderausstellung kann natürlich über den Förderverein ausgeliehen werden.
Der Praxisratgeber und das Grundschulmaterial sind über den Förderverein bzw. die Deutsche Wildtierstiftung zu beziehen.
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| 2004 bis 2007: Broschüre zu den Gutsdörfern der Naturparkregion
Ehemalige Gutsanlagen und Gutshäuser, alte Wirtschaftsgebäude, Katen und Parks sind Zeugnisse vergangener Wirtschafts- und Lebensformen. Die Güter haben in den vergangenen Jahrhunderten einen großen Einfluß auf die Entwicklung der heutigen Kulturlandschaft ausgebübt.
Ein Führer durch die Gutsdörfer informiert darüber, wie es dazu kam und was es davon heute noch zu sehen gibt. Insgesamt haben 26 Autoren und Gesalter an der 176-seitigen Broschüre mitgearbeitet.
Es ist das neueste Heft in der Schriftenreihe "Aus Kultur und Wissenschaft" , die vom Förderverein herausgegeben wird. Der Titel lautet: "Die Gutsdörfer, Gutsanlagen und Parks im Naturpark und seinem Umfeld".
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